Hunde bei Vollmond -Teil 2

Wir hatten wieder Vollmond und Charly war, wie üblich, giftig ohne Ende. Da kam Christa. Es ist nun mal Charlys Christa, sie teilt er schon mit keinem anderen Hund wenn er gut gelaunt ist.

Christa ging in unsere Sattelkammer und Charly hinterher um sie ausgiebig zu begrüßen. Timmy hatte Christa aber auch gesehen und er weiß, dass sie manchmal Brot für die Hühner dabei hat und es ihm immer wieder gelingt davon was zu klauen. Also folgte er ihr auch in die Sattelkammer. Und dann ging’s los. Die Sattelkammer ist nicht sehr groß, die Hunde rauften sich genau vor der Tür und Christa konnte weder vorbei noch groß ausweichen.

Jetzt war es soweit, ich konnte den Wassertipp ausprobieren. Das mit dem Gartenschlauch ging zwar nicht, dazu war der Schlauch zu kurz aber wir haben ja genügend Eimer.

„Warte, ich komm gleich wieder!“ rief ich Christa sinnigerweise zu.

„Ja, wo soll ich den hin! Schick dich!“ antwortete sie mit besorgter Stimme. Sie schien sich irgendwie nicht so wohl zu fühlen.

Aber sie hatte eh Glück, ich musste die Eimer nicht erst groß auffüllen. In den Trögen war noch genügend Regenwasser. Ich griff mir einen Eimer machte ihn voll, lief zu den Hunden zurück und pfefferte das Wasser zwischen sie.

Für alle die es ausprobieren wollen. Es klappt nicht!

Außer vielleicht, wenn man es schafft eine ganze Ladung Wasser mitten ins Maul zu schütten, hier kann ich mir vorstellen das zumindest dieser Hund das beißen unterbricht weil er mit ertrinken beschäftigt ist. Der andere hört dann evtl. auch auf weil er sich wundert was mit seinem Kampfpartner los ist.

Meine beiden ließen sich nicht für einen Bruchteil einer Sekunde aus dem Konzept bringen, sie rauften unbeirrt weiter. Also gut, die altbewährte Methode, Charly schnappen. Doch das ging diesmal nicht. An dem Tag war Timmy auch wütend und er biss wild zurück. Nun war ich doch etwas irritiert, wie sollte ich sie schnell auseinander bringen? Christas Nerven lagen inzwischen leicht blank.

Na ja, dachte ich mir, wenn ich ihn vorne nicht halten kann, dann eben hinten. Ich schnappte ihn an den Hinterpfoten und zog ihn raus. Ja toll, was war das denn, sie ließen sich nicht los. Ich packte Charlys um die Hüfte und hob ihn hoch. Er ließ immer los wenn er keinen Bodenkontakt mehr hatte. Ja er schon, aber Timmy nicht.

„Ja bist du narrisch, hörst du auf!“ schnauzte ich Timmy an. Ich hielt Charly immer noch hoch und allmählich wurde er schwer. Gut, Timmy hörte auf. Aber das half mir trotzdem nicht weiter, Charly war außer sich vor Wut. Ich wusste, dass er auf Timmy wie eine Furie losgehen würde wenn ich den ausließ. Während ich mir noch überlegte wie ich die Situation in den Griff  bekommen sollte, drehte sich Charly zu mir um. Er erinnerte mich an diese beweglichen Plastikschlangen die es früher einmal gab. Als kleines Mädchen hatte mir mein Vater so eine Schlange geschenkt als wir im Tierpark waren.

1.852 Kommentare zu „Hunde bei Vollmond -Teil 2“

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