Was macht schon ein Hund mehr oder auch zwei ? Teil 4

War allerdings da noch der Vollmond, hier mutiert Charly zum Monster. Keiner von uns wäre erstaunt wenn er sich auf einmal in einen Werwolf verwandeln würde. Das Aggressionspotential ist schon mal herausragend vorhanden. In dieser Zeit wacht Charly früh auf und alles was bei drei nicht aus dem Weg ist, wird angegriffen. Er brummt sogar uns an. Aus sicherer Entfernung.

An solchen Tagen, besser gesagt Abenden (es ist fast immer am Abend), geht es bei den Raufereien richtig zur Sache. Aber auch da sind wir ein eingespieltes Team, dann muss es nämlich schnell gehen. Ich stürze mich auf Charly, Erik reißt die nächste Tür die nach draußen geht auf. Während ich Charly rauswerfe, greift sich Dirk Timmy (an diesen Tagen hört der dann nämlich auch nicht auf), ich schmeiße die Tür zu und Erik holt schon mal Desinfektionsmittel. Haben sich alle so einigermaßen beruhigt folgt die Schadensbegutachtung, gegebenenfalls Wundversorgung mit einer gehörigen Portion Strafpredigt und anschließendem Hundekorbarrest.  Lassen sie sich ihren Blödsinn in der Küche einfallen wenn ich gerade am Kochen bin, schleichen sie vermutlich mit gewaltigem Ohrenrauschen in ihre Körbe wenn ich mit ihnen fertig bin.

Ja, da kann ich schon mal lästig werden.

Sie können sich meinen Spott am nächsten Tag absolut sicher sein, wenn sie als Hinkelottaduo durch die Gegend humpeln.

Unsere Streithammel hatten sich am Abend zuvor mal wieder geprügelt. Eine Prügelei der heftigeren Sorte was glücklicherweise seltener vorkommt. Als ich Früh die Hunde rauslassen wollte, lagen beide noch in ihren Körben. Sie starrten sich an, knurrten, sprangen plötzlich wie von der Tarantel gestochen auf und rannten zur Treppe, jeder wollte der erste sein. Tja, nur blöd wenn man sich gegenseitig die Pfoten anknabbert und dann nicht mehr dran denkt. Sie purzelten flott die Treppe runter.

„Ist es euch wieder eingefallen? Jeder von Euch hat ein kaputtes Bein! Ihr könnt nicht richtig laufen, ihr habt jetzt nämlich Schmerzen“ erinnerte ich sie „aber ihr könnt euch ja gegenseitig stützen“. Bei dem einen war es das linke und bei dem anderen das rechte Bein.

Das kam für die beiden schon mal gleich gar nicht in Frage. Sie rappelten sich auf und hüpften, sorgfältig darauf achtend die jeweilige ramponierte Pfote nicht zu belasten, die restlichen Treppen abwärts. Und trotzdem konnten sie es nicht lassen sich knurrend wegzudrängeln. Es sah fast so aus als würden sie versuchen sich gegenseitig von der Treppe zu schuppsen.

Wieder einmal fragte ich mich, wo eigentlich der Unterschied zwischen den Hunden und den Kindern ist.

Man hört ja immer wieder, dass man raufende Hunde angeblich mit einem Eimer Wasser oder den Gartenschlauch auseinander bringt. Ich wollte das schon immer einmal ausprobieren, konnte mich aber nie dazu aufraffen. Der Gedanke hinterher alles wieder aufwischen zu müssen war zu abschreckend. Könnte natürlich auch sein das Timmy und Charly von diesem Tipp auch gehört haben und deshalb beschlossen haben „Nö, streiten nur im Haus“.

Aber eines Tages bekam ich die Gelegenheit.

654 Kommentare zu „Was macht schon ein Hund mehr oder auch zwei ? Teil 4“

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